Ohren anlegen – Ohrenkorrektur (Otoplastik) in Dresden

Ihre Experten für Ohrenkorrektur

Dr. med. H. M. Pult
Dr. med. S. Zimmermann

Bei kosmetischen Korrekturen im Bereich der Ohren handelt es sich in der Regel um das Anlegen von abstehenden Ohren.

Wie kommt es aber zu abstehenden Ohren, die eine Ohrenkorrektur durch Fachärzte wie Dr. Pult und Dr. Zimmermann in Dresden zum Wunsch werden lassen?

Facts

Fakten zum Ohren anlegen

Behandlungsdauer:1,5 Stunden
Betäubung:auf Wunsch lokale Betäubung oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt:ambulant
Nachsorge:Kopfverband für 1 Tag (Kinder 3 Tage), Stirnband für 3 Wochen zur Nacht
Gesellschaftsfähig:nach 1 Woche, arbeitsfähig nach 3 Tagen (bei langen Haaren)
Sport:nach 4 Wochen
Fadenzug:selbstauflösende Fäden, keine Nahtentfernung notwendig
Kosten:ab 2500 Euro

Ohrenkorrektur

Ihre Vorteile

  • schonende Operationstechnik
  • "versteckte" Narben
  • natürlich wirkendes Behandlungsergebnis
  • langjährige Erfahrung in der plastisch-ästhetischen Chirurgie
  • individuelle und vertrauensvolle Beratung

Die abstehenden Ohren sind im Regelfall angeboren und basieren auf einer Verformung der Ohrknorpel. Bei der Operation wird der Ohrknorpel neu geformt und die Ohren so an den Kopf angelegt, dass ein ästhetisches Gesamtbild entsteht. Abstehende Ohren werden meist schon im Kindesalter bemerkt, weswegen sich oft die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine operative Korrektur stellt. Ab dem fünften bis sechsten Lebensjahr hat das Ohr seine abschließende Größe erreicht und macht ab diesem Alter eine Korrektur möglich. Dr. Pult und Dr. Zimmermann werden jedoch immer den individuellen Fall beurteilen, um einen geeigneten Zeitpunkt zu bestimmen.

 

Wie geht das Ohren anlegen vonstatten?

In vielen Fällen ist bei abstehenden Ohren die Anthelix, d.h. die vordere Ohrknorpelfalte des Ohres, nur ansatzweise oder gar nicht ausgebildet. Bei der operativen Ohrenkorrektur wird darum die vordere Ohrknorpelfalte neu geformt und dann mit Nahtmaterial in der passenden Position gehalten. Dafür setzen wir einen in der Umschlagfalte des Ohres versteckten Zugang.

Häufig kann aber auch der Knorpel der Ohrmuschel an seiner Basis deutlich verbreitert sein und somit das gesamte Ohr vom Gesichtsschädel abstehen lassen. Dieser wird dann durch einen kurzen Schnitt hinter dem Ohr teilweise entfernt oder ausgedünnt bis die gewünschte und ästhetische Form erreicht ist. Die neue Positionierung wird dann mit kleinen Nähten wiederrum fixiert und die Haut verschlossen.

Bei Kindern wird der Routineeingriff in der Regel in Vollnarkose vorgenommen, bei Erwachsenen zumeist in lokaler Betäubung.

Wir führen diesen Eingriff ambulant durch, d.h. die Patienten können am OP-Tag nach einer kurzen Überwachungsphase die Räume der Privatklinik wieder verlassen.

Vor dem Ohrenanlegen

Gemeinsam mit unseren Fachärzten findet ein eingehendes Vorgespräch statt, in welchem die operative Zielsetzung und neben allen Risiken auch die vorbereitenden Maßnahmen besprochen werden. Grundsätzlich sollte in etwa 7 Tage vor dem Eingriff auf die Einnahme blutverdünnender Mittel, wie beispielsweise Aspirin, verzichtet werden. Des Weiteren sollte der Patient ein weiches Stirnband in passender Größe direkt zu der OP mitbringen; dieses kann in der Regel ab dem 1. postoperativen Tag als Schutz über den Ohren getragen werden.

 

Wie hat man sich den Operationsverlauf vorzustellen?

Bei einer Ohrenkorrektur liegt der Patient in der Rückenlage. Der Kopf ist während des Eingriffs leicht erhöht, um Dr. Zimmermann und Dr. Pult einen freien Zugriff zu ermöglichen. In steriler OP-Umgebung wird der Patient, ausgenommen das Gesicht, mit Tüchern abgedeckt. Es folgt daraufhin die örtliche Betäubung, mittels Injektion oder falls gewünscht, eine Allgemeinnarkose.

Der komplette Eingriff dauert beim Anlegen beider Ohren etwa 1,5 Stunden. Nach dem Eingriff werden die Ohren mit einem Turbanverband verbunden. In den nächsten Tagen reicht in der Regel das erwähnte Stirnband.

 

Nach dem Ohrenanlegen

Zeitnah nach der Operation können leichte Druckschmerzen auftreten. Rund um die Operationsstelle können zudem dunkle Blutergüsse (Hämatome) auftreten. In der ersten Zeit sind die Ohren naturgemäß etwas geschwollen und reagieren empfindlicher auf Berührung und Temperatur.

In der ersten Zeit nach der OP (3 Wochen) ist es ratsam, in der Nacht als Schutz ein Stirnband zu tragen. Rund zehn Tage nach dem Eingriff werden die Fadenenden an der Ohrhaut entfernt. Nach circa drei Monaten ist der Heilungsprozeß nach einer Ohrenkorrektur endgültig abgeschlossen.

Patienten, die den Eingriff bei Dr. Pult oder Dr. Zimmermann ambulant in Dresden durchführen lassen, sollten nach der OP nicht selbstständig den Heimweg antreten. Durch die erhöhte Einnahme an Betäubungs- und Schmerzmitteln ist das Reaktionsvermögen beeinträchtigt und die eigene Fahrt mit dem Auto untersagt. Es empfiehlt sich, sich nach dem Eingriff abholen zu lassen.

Häufig gestellte Fragen zur
Ohrenkorrektur in Dresden

Bei langen Haaren können die Ohren gut abgedeckt werden, so dass bereits nach 3 Tagen Arbeitsfähigkeit besteht.

Die Kosten einer Ohrenkorrektur beginnen in unserer Privatklinik bei 2500 Euro.

Bluterguss, Schwellung und Taubheitsgefühl können vorübergehend auftreten. In seltenen Fällen kann der Ohrknorpel auch wieder etwas nach geben, so dass ein erneutes setzen von Haltefäden sinnvoll wird.

In der ersten Zeit nach der Ohrenkorrektur - zwei bis drei Wochen - sollte beim Schlafen das Stirnband oder der Mützenverband getragen werden. Nach drei bis vier Tagen sind Erwachsene im Normalfall wieder arbeitsfähig und Kinder nach circa einer Woche wieder schulfähig. Vom Sport werden die Patienten in der Regel für sechs Wochen nach dem Eingriff per Attest befreit. Beim Waschen der Haare und auch beim Umziehen sollte mit Vorsicht vorgegangen werden, um die Ohren nicht zu knicken.